

Das SCHIESSLHAUS AiR ist ein Künstlerhaus mit internationalem Artist-in-Residence-Programm im denkmalgeschützten „Schießl-Haus“ in Kollnburg im Bayerischen Wald. Es ist Atelierhaus für professionelle Künstler:innen und Kreative und zugleich ein kultureller Veranstaltungsort.
Das AiR-Programm verbindet ein Künstler:innenresidenzprogramm mit einem vielfältigen Bildungs- und Vermittlungsprogramm. Ausstellungen, Vortragsreihen, Workshops, Netzwerktreffen, Künstleräche und Offene Ateliers schaffen Räume für Begegnung, Austausch und Dialog. Im Mittelpunkt stehen die Förderung und Vermittlung zeitgenössischer Kunst und Kultur sowie die Stärkung kultureller und demokratischer Bildung und Teilhabe.
Seit 2018 wurde das Vorhaben von Katrin Savvulidi und Anna-Helena Klumpen entwickelt und 2022 das Künstlerhaus SCHIESSLHAUS AiR gegründet. Im selben Jahr konnte die Gemeinde Kollnburg als Trägerin gewonnen werden. Von 2022 bis 2026 leiteten Savvulidi und Klumpen das SCHIESSLHAUS AiR und realisierten öffentlich geförderte Artist in Residence-Programm mit wechselnden thematischen Schwerpunkten. Seit September 2026 liegt die Künstlerische Leitung bei Judith Bauernfeind, die institutionelle Leitung bei Anna-Helena Klumpen.
2022: lebt und arbeitet in …
Das erste Residenzprogramm widmete sich dem Themenschwerpunkt „lebt und arbeitet in …“. Die häufig in Künstlerbiografien verwendete Formulierung wurde im Rahmen des AiR-Programms zur Diskussion gestellt und auf aktuelle gesellschaftliche und kulturelle Fragestellungen bezogen.
2023: LAND — STADT
2023 stand das Verhältnis von Stadt und Land im Mittelpunkt. Das Begriffspaar „LAND — STADT“ verweist auf Gegensätze ebenso wie auf Beziehungen, Abhängigkeiten und Eigenständigkeiten. Im Rahmen des AiR-Programms wurden diese Dynamiken aus künstlerischer und kultureller Perspektive hinterfragt und neu perspektiviert.
2024: KUNST UND DEMOKRATIE
2024 stand im Zeichen der Demokratie. Mit dem Projekt „Kunst und Demokratie im Bayerischen Wald“ begann im Rahmen des Bundesprogramms „Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken.“ die Entwicklungsphase für ein langfristig angelegtes regionales Kulturvorhaben.
2025–2030: DEMOKRATIE UNPLUGGED – KUNST FÜR ALLE
Von 2025 bis 2030 wird „DEMOKRATIE UNPLUGGED – KUNST FÜR ALLE“ als eines von 30 ausgewählten regionalen Kulturvorhaben im Bundesprogramm „Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken.“ gefördert.
Der Landkreis Regen, das SCHIESSLHAUS AiR der Gemeinde Kollnburg und das Bild-Werk Frauenau e.V. haben sich gemeinsam mit weiteren regionalen Akteur:innen zu einem vielschichtigen Partnernetzwerk vereint. Mit Artist-in-Residence-Programmen und vielfältigen künstlerischen-kulturellen Beteiligungsformaten verbindet das Projekt künstlerische Praxis, kulturelle Teilhabe und demokratische Bildung.
FORSCHUNG
PRODUKTION
PRÄSENTATION
VERMITTLUNG
DISKURS
Das Schaffen von Räumen für künstlerisch-kreatives Denken, Handeln und Forschen gehört zu den wichtigen Bestandteilen des Artist in Residence-Programms. Im Zentrum stehen die fünf Kernbereiche Forschung, Produktion, Präsentation, Vermittlung und Diskurs. Das SCHIESSLHAUS AiR schafft die Rahmenbedingungen für unabhängige künstlerische Forschung und Produktion, Raum für kreative Experimente und Diskurs, bietet mit wechselnden Veranstaltungsformaten eine öffentlichkeitswirksame Präsentations- und Vermittlungsplattform und ermöglicht den Aufbau langfristiger und nachhaltiger Netzwerke.
ZEIT
FREIRAUM
PROZESSHAFTIGKEIT
BEGEGNUNG
Die Aspekte Zeit, Freiraum, Prozesshaftigkeit und Begegnung stehen im Mittelpunkt des Residenzprogramms. Vielmehr als ein „fertiges“ oder „abgeschlossenes“ Kunstwerk zu präsentieren, bietet das SCHIESSLHAUS AiR Zeit, Raum und finanzielle Unterstützung für künstlerische, kreative, ergebnisoffene und interdisziplinäre Prozesse.
Das SCHIESSLHAUS AiR versteht sich als COMMON SPACE – als ein Ort der Begegnung und des Dialogs, der Partizipation und der Reflexion, an dem internationale Künstler:innen und lokale Gemeinschaften innerhalb eines offenen und diskriminierungsfreien Raumes zusammentreffen; am dem neue Formen der Zusammenarbeit und wechselseitige Lernprozesse ermöglicht und gefördert werden. Als „Ort des Gemeinschaffens“ bietet das SCHIESSLHAUS AIR gemeinsame Lebens- und Arbeitsräume auf der Grundlage von Kooperationen und Vernetzungen. Dies ist, was die Wortneuschöpfung COMMONING beziehungsweise „gemeinschaffen“ zum Ausdruck bringt: im Fokus stehen die dem Projekt zugrunde liegenden Handlungen und Prozesse.
Interkultureller Dialog, ortsspezifisches Arbeiten, die Entwicklung neuer Konzepte und Arbeitsfelder, in inhaltlichem Dialog zwischen den Gastkünstler:innen und ihrem Umfeld – das heißt, den Menschen und Gegebenheiten vor Ort – stehen im Zentrum des AiR-Programms. Ziel ist es, beständige Netzwerke und langfristige Beziehungen zu schaffen, zwischen urbanen und ländlichen Räumen.
Die individuellen Praktiken und künstlerischen Positionen der Gastkünstler:innen, die internationalen und interdisziplinäre Dynamiken während jedes Residenzzeitraums, die Kooperation mit den Projektpartner:innen und die Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung machen jede „gemeingeschaffene“ Veranstaltung des Artist-in- Residence Programms einzigartig, andersartig und besonders. Das SCHIESSLHAUS AiR ist ein Ort, an dem Erfahrungen gesammelt, Wissen und Ressourcen geteilt, Kontakte aufgebaut und Netzwerke geknüpft werden – während der Residency und darüber hinaus.
Dr. Johannes Crückeberg, Leibniz Universität Hannover
Hubert Huber, Künstler, BBK Niederbayern
Die moderne und zweckmäßige Einrichtung des Künstlerhauses schafft optimale Wohn- und Arbeitsbedingungen.
Im Erdgeschoss befinden sich die Gemeinschaftsbereiche: eine gemütliche Wohnstube mit Holzofen, eine voll ausgestattete Küche mit Sitzbereich, eine Lager- und Abstellkammer, und zwei Sanitärräume (Bad mit WC und Gäste-WC). Das Obergeschoss ist aufgeteilt in drei großzügige, individuelle Schlaf- und Arbeitsräume, darunter ein Zimmer mit eigenem Waschbecken und abgetrennter Stube. Ein weiterer geräumiger Individualraum befindet sich im Dachgeschoss.
Das lichtdurchflutete, gemeinschaftliche Arbeitsatelier liegt im Obergeschoss. Das Atelier besteht aus einem ca. 22 qm großen Arbeitsraum mit zwei großen Fenstern, einer nach Außen führenden Stadeltür und einem innen liegenden Waschbecken. In allen Zimmern befinden sich Schreibtische, so dass auch dort individuell gearbeitet werden kann. Garten und Balkon sind nach Südosten ausgerichtet und fassen die Außenbereiche des Hauses zusammen.
Die Gastkünstler:innen können die Räumlichkeiten des Künstlerhauses während ihres Residenzaufenthalts in gegenseitiger Abstimmung frei gestalten und nutzen. Die räumliche Nutzungsform ist als flexibles und veränderbares Konzept zu verstehen, das insbesondere auch im Hinblick auf die Ausstellung der künstlerischen Projekte unterschiedliche Möglichkeiten und Formate bietet. Neben dem Innenbereich kann auch der Außenbereich des Hauses als Präsentationsfläche genutzt werden.
Im gesamten Haus gibt es WLAN. Handtücher und Bettwäsche werden gestellt. Die Künstler:innen sind selbst für ihre Arbeitsmaterialien verantwortlich. Zur gemeinsamen Nutzung stehen Beamer, Drucker und eine Grundausstattung an Werkzeug zur Verfügung. Waschmaschine und Trockner sind vorhanden.


Hubert Huber, Künstler, BBK Niederbayern
Peter Haimerl, Architekt
Kollnburg – Ein Burgdorf im Bayerischen Wald
Kollnburg ist ein staatlich anerkannter Erholungsort inmitten des Naturparks Bayerischer Wald, idyllisch angesiedelt auf einem Bergrücken zwischen dem Luftkurort Viechtach und dem Wintersportzentrum St. Englmar am historischen „Baierweg“. Das mit zwei Denkmalpreisen ausgezeichnete „Schießl-Haus“ zählt zu den Sehenswürdigkeiten des Burgdorfs. Es steht in prominenter Lage mitten im Dorfkern, gleich gegenüber des Kollnburger Rathauses und am Fuße der Burgruine – dem Wahrzeichen Kollnburgs.
Die Gemeinde Kollnburg liegt in der Urlaubsregion „Viechtacher Land“ inmitten des Naturparks Bayerischer Wald, nördlich des 1050m hohen Pröller zwischen Viechtach (5 km) und Sankt Englmar (6 km). Bogen und Regen sind jeweils 27 km entfernt, während es nach Deggendorf und Cham jeweils 31 km sind.
Peter Haimerl, Architekt
Diogo da Cruz, Künstler, Akademie der Bildenden Künste München

Bei dem sogenannten „Schießl-Haus“ handelt es sich um ein historisches Handwerkerhaus („Waldlerhaus“) in Kollnburg. Das 250 Jahre alte Baudenkmal zählt heute – nach fachgerechter und auf größtmögliche Authentizität bedachter Sanierung – zu den Sehenswürdigkeiten des Burgdorfs. Für die Instandsetzung und Revitalisierung des historischen „Schießl-Hauses“ und die Nutzung des Baudenkmals als internationales Künstlerhaus mit öffentlichem Kulturprogramm wurde das Projekt SCHIESSLHAUS AiR mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet: 2019 mit dem Denkmalpreis des Bezirks Niederbayern, 2020 mit der Bayerischen Denkmalschutzmedaille und 2023 mit dem Staatspreis für Dorferneuerung und Baukultur des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.
Als erdgeschossiges Anwesen wurde das Schießl-Haus um das Jahr 1766 auf einer kleinen Anhöhe erbaut. Lediglich der in den Hang integrierte, hintere Gebäudeteil und der Platz um die „Ruaßkuchl“ herum waren gemauert; Stube, Kammer und Kniestock hatte man vollständig in Blockbauweise errichtet. Nach 1803 wurde die Holzbaukonstruktion durch Außenmauern und Innenwände aus Bruchstein ersetzt und etwas später mit einem Obergeschoss in Blockbauweise aufgestockt. Die Stube erhielt erst in den 1960er Jahren ihre Ausmauerung.
Aus einem Liquidationsprotokoll, das 1838 zur Ermittlung der Grundsteuer im königlichen Rentamt zu Viechtach angefertigt wurde, geht der ehemalige Besitzer des Hauses hervor, der Weber Georg Schießl, sowie dessen Stand und Besitz. Im Protokoll aufgeführt ist ein „1/16 Maurergütl“ bestehend aus Wohnhaus, Stall, Stadl, Backofen und Hofraum. Dazu gehören zwei kleine „Wurzgärtl“ im direkten Umgriff und ein kleiner Acker etwas außerhalb des Ortes.
Bis zum Tode Therese Schießls in 2010 befand sich das Anwesen 200 Jahre lang in Familienbesitz; daher der Name “Schießl-Haus”. Das Haus sollte abgerissen werden, doch der bekannte Künstler und Maler Thomas Niggl das vernachlässigte Gebäude und entwickelte zusammen mit dem Regensburger Architekten Günter Naumann ein neues Nutzungskonzept: ein Künstlerhaus sollte entstehen.
Bereits Ende der 1980er, Anfang der 1990er Jahre hatte Niggl das ebenfalls vom Abriss bedrohte spätgotische Armenhaus in Cham erworben und zusammen mit dem Architekten Naumann unter Denkmalschutzauflagen aufwändig restauriert. Dort ist seit 1991 das vom Landkreis und der Stadt Cham betriebene Museum SPUR situiert, das trotz seiner bescheidenen Größe nicht mehr aus der Museumslandschaft Bayerns wegzudenken ist.
2018 schließlich gab Niggl auch das Schießl-Haus in die Obhut Naumanns, der es zu einem historisch wertvollen Schmuckstück im Ortskern Kollnburgs machte. Nach fachgerechter Instandsetzung schafft das ehemalige Handwerkerhaus eine Symbiose aus Alt und Neu, bei der die historische Substanz so weit wie möglich erhalten geblieben ist und ein modernes Ambiente Einzug erhalten hat.
Begleitet wurde das Vorhaben durch das Künstlerkollektiv NEW11. Zusammen mit Aylin Neuhofer ebnete Katrin Savvulidi den Weg zur Gründung einer Artist Residency im Bayerischen Wald. Die beiden Künstlerinnen haben das Schießl-Haus vor und nach der Sanierung bewohnt und eine beachtliche Reihe an künstlerischen Arbeiten über das Baudenkmal realisiert, teilweise in Kooperation mit Thomas Niggl. Im Rahmen der Landshuter Kunstnacht thematisierte das Kollektiv NEW11 mit der Ausstellung „NEXT LEVEL LOVE“ die Geschichte des Schießl-Hauses und seiner letzten Bewohnerin Therese Schießl. Neben zahlreichen Zeitungsartikeln zu dem Projekt erschien 2018 im Bayerischen Rundfunk die Dokumentation „Bitches & Elfen: Neue Frauen hat das Land“ von Julia Benkert.
Von 2018 bis 2026 arbeiteten die Kuratorinnen und Kulturmanagerinnen Katrin Savvulidi und Anna-Helena Klumpen gemeinsam an der Konzeption und Realisierung des Schiesslhaus AiR Artist-in-Residence-Programms. Unter ihrer Leitung und in Trägerschaft der Gemeinde Kollnburg werden seit 2022 öffentlich geförderte Künstlerresidenzen im Schiesslhaus durchgeführt.
Im Jahr 2024 leiteten Anna-Helena Klumpen und Katrin Savvulidi federführend die Entwicklungsphase des Aller.Land-Projekts KUNST UND DEMOKRATIE IM BAYERISCHEN WALD für die Gemeinde Kollnburg. Anschließend verantworteten sie die Antragstellung für das daraus hervorgegangene Aller.Land-Projekt DEMOKRATIE UNPLUGGED – KUNST FÜR ALLE im Landkreis Regen. Mit der erfolgreichen Antragstellung konnte das Projekt im Juli 2025 unter ihrer Leitung in eine fünfjährige Umsetzungsphase starten.
Im September 2026 übernahm Judith Bauernfeind die Künstlerische Leitung des Schiesslhaus AiR. In dieser Funktion koordiniert sie das Aller.Land-Projekt DEMOKRATIE UNPLUGGED – KUNST FÜR ALLE auf Seiten der Gemeinde Kollnburg.
Die institutionelle Leitung des Schiesslhaus AiR liegt bei Anna-Helena Klumpen. Seit September 2025 leitet sie zudem das Aller.Land-Projekt DEMOKRATIE UNPLUGGED – KUNST FÜR ALLE auf Landkreisebene.

JUDITH BAUERNFEIND
Künstlerische Leitung
Kulturwissenschaftlerin, M.A.
Judith Bauernfeind ist Kuratorin, Kulturschaffende und Prozessbegleiterin. Sie studierte Kunstgeschichte und Kulturwissenschaft an der Humboldt Universität zu Berlin sowie an der Universiteit van Amsterdam.
Sie war als Kuratorin in Berlin sowie für bundesweite Projekte tätig und beriet Institutionen wie das Bauhaus Museum Dessau zu Inklusion und Diversität. Unter anderem entwickelte sie mit und für museeon. – Studio für Ausstellungen das national ausgezeichnete Berliner „Kindermuseum unterm Dach“. Zuletzt hatte sie 4 Jahre die Position der Kuratorin für Outreach am Deutschen Technikmuseum inne. Der Fokus ihrer Tätigkeiten liegt auf gesellschaftlicher Teilhabe, Inklusion und Repräsentationsfragen.
Judith ist seit September 2026 Künstlerische Leiterin des SCHIESSLHAUS AiR und koordiniert das Aller.Land Projekt DEMOKRATIE UNPLUGGED - KUNST FÜR ALLE auf Seiten der Gemeinde Kollnburg.

ANNA-HELENA KLUMPEN
Institutionelle Leitung
Kunst-, Medien- und Kulturwissenschaftlerin, M.A.
Anna-Helena Klumpen ist Kuratorin, Kulturmanagerin und Kunstvermittlerin. Im Anschluss an ein binationales Bachelorstudium in Europäischer Medienkultur/Culture des Médias Européens an der Bauhaus-Universität Weimar und der Université Lumière Lyon II absolvierte sie einen internationalen Forschungsmaster in Cultural Analysis an der Universiteit van Amsterdam. Sie war Stipendiatin der a.r.t.e.s. Graduate School for the Humanities Cologne/Kunsthistorisches Institut und lehrte als Dozentin an der Bauhaus-Universität Weimar in den Fachbereichen Medienkunst/Mediengestaltung und Medienkultur. 2022 gründete sie zusammen mit Katrin Savvulidi das Künstlerhaus SCHIESSLHAUS AiR in Kollnburg. Seit 2023 kuratiert sie zudem künstlerische Workshops in der Villa Waldberta, dem internationalen Künstlerhaus der Stadt München.
Anna hat das SCHIESSLHAUS AiR mitbegründet und leitet seit September 2025 das Aller.Land-Projekt DEMOKRATIE UNPLUGGED – KUNST FÜR ALLE auf Landkreisebene.
Gemeinde Kollnburg
HERBERT PREUß
1. Bürgermeister der Gemeinde Kollnburg
PHILIPP GMACH
Verwaltungsobersekretär der Gemeinde Kollnburg
Künstlerische Leitung / Leitung SCHIESSLHAUS AiR
in Zusammenarbeit mit BETTINA GRAßL
Tourist-Info, Gemeinde Kollnburg
Das SCHIESSLHAUS AiR wurde gefördert durch den Kulturfonds Bayern des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst, die Kulturstiftung des Bezirks Niederbayern und den Landkreis Regen. Weitere Förderer waren die Erwin und Gisela von Steiner-Stiftung und die Stiftung van de Loo.
Die Herbst-Residency des SCHIESSLHAUS AiR 2022 wurde in Kooperation mit dem Habibi Kiosk der Münchner Kammerspiele durchgeführt. Die Jahresausstellung des SCHIESSLHAUS AiR wurde unterstützt durch den Verein für Heimat- und Kulturpflege Viechtach.
Das SCHIESSL HAUS AiR: CZECH-BAVARIAN ARTIST-IN-RESIDENCE-PROGRAM 2022 war ein Kooperationsprojekt mit Plzeň 2015 (DEPO2015) und wurde gefördert durch den Dispositionsfonds der EUREGIO Bayerischer Wald – Böhmerwald – Unterer Inn im Rahmen des Programms zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit / Freistaat Bayern – Tschechische Republik Ziel ETZ 2014-2020 der Europäischen Union. Das bayerisch-böhmische AiR Programm wurde gesponsert durch die Sparkasse Regen-Viechtach und die VR GenoBank DonauWald eG.
Das im Rahmen des Programms “Künstler in der Grundschule” des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst durchgeführte Kunstprojekt PHANTASIEWESEN AUS HOLZ an der Grundschule Kollnburg wurde gefördert durch die Regierung von Niederbayern und die Gemeinde Kollnburg. Der kunstpädagogische Workshop ENTWEDER/ODER mit den Kunstklassen des Dominicus-von-Linprun Gymnasiums Viechtach wurde gefördert durch die Stiftung van de Loo, München.
Weitere Partner des SCHIESSLHAUS AiR sind die Berufsverbände Bildender Künstler BBK Niederbayern und BBK Bayern, das Res Artis - Worldwide Network of Arts Residencies, das Alte Spital und das Adventure Camp Schnitzmühle in Viechtach.
Das SCHIESSLHAUS AiR-Projekt 2023 der Gemeinde Kollnburg wird gefördert durch den Kulturfonds Bayern des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst, die Kulturstiftung des Bezirks Niederbayern, den Landkreis Regen und die Stadt Viechtach. Die Kooperation mit dem Habibi Kiosk der Münchner Kammerspiele und den S6 - Werkstätten für Architektur, Kunst und Kultur wird 2023 fortgeführt.
Das AiR Projekt mit ukrainischen Künstler:innen findet im Rahmen des Förderprogramms „Ukraine Support Program – Matching Portal“ statt. Das Matching Portal ist ein Projekt des Goethe-Instituts in Kooperation mit Artists at Risk (AR) und gefördert durch Projektmittel des Auswärtigen Amtes zur nachhaltigen Stärkung der Resilienz der ukrainischen Kultur- und Bildungspartner.
Der an der Grundschule Kollnburg durchgeführte Kunstworkshop mit Peter Herr, Phantasiewerkstatt Bogen, wurde im Rahmen des Programms “Künstler in der Grundschule” des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst durch die Regierung von Niederbayern und die Gemeinde Kollnburg gefördert. Der kunstpädagogische Workshop mit der Münchner Künstlerin Gülbin Ünlü mit den Kunstklassen von Britta Wahlers, Dominicus-von-Linprun Gymnasium Viechtach, wurde gefördert durch die Stiftung van de Loo, München.
Weitere Partner sind die Berufsverbände Bildender Künstler BBK Niederbayern und BBK Bayern, das Res Artis - Worldwide Network of Arts Residencies und das Alte Spital in Viechtach.
Kunst und Demokratie im Bayerischen Wald ist ein kollaboratives Artist in Residence-Projekt des SCHIESSLHAUS AiR mit der Gemeinde Kollnburg, dem Landkreis Regen und dem Bild-Werk Frauenau.
Das Projekt Kunst und Demokratie im Bayerischen Wald ist Teil des Förderprogramms Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken. Das Programm wird gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) sowie die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Programmpartner ist das Bundesministerium des Inneren und für Heimat (BMI). Aller.Land ist Teil des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung und Regionale Wertschöpfung (BULE plus).
Das BYCZ AiR: Bayerisch-tschechisches Artist in Residence-Programm 2024 ist ein Kooperationsprojekt mit Plzeň 2015 und Teil des Programms INTERREG Bayern – Tschechien 2021–2027, kofinanziert von der Europäischen Union.
Der Kunstworkshop mit Peter Herr, Phantasiewerkstatt Bogen, an der Grundschule Kollnburg wird im Rahmen des Programms “Künstler in der Grundschule” des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst durch die Regierung von Niederbayern gefördert.
Das Medienkunstprojekt Digitale Freiräume mit der Kunstklasse des Dominicus-von-Linprun-Gymnasiums Viechtach ist ein Kooperationsprojekt mit PIXEL – Medien, Kultur und Partizipation, München,
im Auftrag des JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis. Das Projekt wird unterstützt durch den Förderverein des DvLG Viechtach.
DEMOKRATIE UNPLUGGED – KUNST FÜR ALLE ist ein partizipatives Kulturvorhaben des Landkreises Regen (Projektträger), der Gemeinde Kollnburg/Schiesslhaus AiR und des Bild-Werk Frauenau e.V. (Netzwerkpartner), das Kunst und Demokratie durch ein partizipatives Artist-in-Residence-Programm verbindet.
Eine enge Zusammenarbeit besteht mit dem Kulturbeauftragten des Landkreises, Roland Pongratz, und der Regionalentwicklerin Lisa Späthe. Weitere Partner sind die Kommunale Jugendpflege, der KJR Regen, das Jugendforum Zwiesel und das Jugendzentrum Werkstød in Viechtach. Kooperationen mit Schulen sind etabliert und weitere werden initiiert. Der Bezirk Niederbayern bietet die Anbindung an bestehende Strukturen, während die LKB:BY die Vernetzung mit Kulturaktiven außerhalb der Region fördert.
Das Projekt ist Teil des Bundesprogramms „Aller.Land – zusammen gestalten. Strukturen stärken.“ – ein Förderprogramm für Kultur, Beteiligung und Demokratie, das sich an ländliche, insbesondere strukturschwache ländliche Regionen in ganz Deutschland richtet.
Gefördert wird Aller.Land ressortübergreifend durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages sowie durch die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Programmpartner ist das Bundesministerium des Innern (BMI). Aller.Land ist Teil des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung und regionale Wertschöpfung (BULE plus).
Umgesetzt wird Aller.Land vom Aller.Land-Programmbüro (Projekteure bakv gGmbH).
SCHIESSLHAUS AiR
Artist Residency
Burgstraße 3
94262 Kollnburg
Künstlerische Leitung
Judith Bauernfeind
jb@schiesslhaus-air.eu
Leitung
Anna-Helena Klumpen
ahk@schiesslhaus-air.eu
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